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Tradition & Geschichte

Hotel Walther – ein Haus mit Charakter

100 Jahre Jubiläumsbuch by Christian Walther - "Im Turm war niemals eine Suite" (PDF)
Geschichte Hotel Walther (PDF)

"Ursolina, Tochter Johannes und Natalina Badrutt-Pidermann. Bin geboren am 27.10.1873 in Sils-Baselgia im Hause meines lieben Grossvaters Johannes Badrutt-Berry...“. Die Zeilen entstammen einem vergilbten Papier der Enkelin des Kulm-Hotel-Gründers. Zusammen mit ihrem Mann Claudio Saratz gehört ihr seit Ende des 19. Jahrhunderts das Hotel Steinbock. Sie nutzt die Goldgräberstimmung, die der einsetzende Tourismus weckt. Anstatt den Ausbau des bescheidenen Gasthauses anzupacken, entflammt der Gedanke, einen opulenten Neubau auf dem angrenzenden Grundstück hochzuziehen.

Die Pläne dazu liefert der Zürcher Architekt Arnold Huber, der bereits am Genfersee, Zürich und Pontresina (Schweizerhof, Collina, Müller) wirkte. Sie werden 1905 in die Tat umgesetzt. Skizzen von 1904 zeugen von der ursprünglichen Absicht einer späteren Erweiterung in doppelter Dimension, was den Grössenwahn und den starken Glauben in den Tourismus demonstriert.

Auf der anderen Strassenseite ist der Bäcker Kochendörfer vom Bauboom inspiriert, was Claudio Saratz geraume Zeit um den Schlaf bringt und einen Streit heraufbeschwört. Schliesslich vertragen sich Rauchschwaden aus dem Brotofen keineswegs mit der angepriesenen frischen Bergluft.

Saratz gibt erst klein bei, als der Nachbar androht, sein Grundstück anderweitig der katholischen Kirche für den Bau eines Gebetshauses zu veräussern. So obsiegt Dachrauch über Glockengebimmel zum Preise der Brotabnahme durch den Hotelier während 5 Jahren. Das Hotel wird in einer einzigen Bauetappe zwischen 1905 und 1907 vollendet.

The Palace of Pontresina

Das neue Hotel wird mit "Hotel Palace" etikettiert und passt zum monumentalen Endprodukt und den Vorlieben der damaligen Gäste. Der Komfort der Neuzeit wie Klimaanlage, Heizung und elektrisches Licht locken neue Gäste an. Die Baukosten werden auf 2.5 Millionen Franken geschätzt, was heute etwa 20 Millionen Franken wären. Der Jugend- und Heimatstil zeigt sich an der Fassade mit Wappen und Bergszenen und wird von Türmchen, Glasmalereien und typischen Beleuchtungskörper unterstützt. Die 106 Gästezimmer mit total 120 Betten sind schlicht möbliert aber so klug konzipiert, dass drei oder mehr Zimmer zu einem Appartement verbunden werden können.

Mehr Pomp gibt es dort, wo das eigentliche Hotelleben pulsiert: Bar, Damensalon, Promenierloggia, Vestibüle und in den grossen Gesellschaftsräumen, Salon und Speisesaal. Dort weisen Stuckornamente, Plüsch, Marmor und Schnitzereien den mondänen Weg in das erholsame Vergnügen. Sieben Meter liegen zwischen Boden und der prächtigen Decke des Speisesaals und schaffen die grosszügige Atmosphäre, in der man sich der Zeit voraus geht. Statt steif am table d’hôte wird hier wegweisend die freie Tischwahl gefeiert. Zu vorgerückter Stunde erobern Gäste einen Stock tiefer die imitierte Bergsteigerhütte, "Clubhütte". 1917 fliesst hier das erste Pilsener Bier im Engadin aus dem Zapfhahn und schäumt auch die Kehle des Revolutionsführers Lenin hinunter. Laut Überlieferung schrieb er in das Hüttenbuch: "Le monde sera, mais il sera d’une autre façon."

„Herberge zur Glückseligkeit“

Die gediegene Bleibe läuft schnell zur Hochform auf und beherbergt in den Jahren 1910/1911 täglich bis zu 140 Gäste. Doch die Schrecken des ersten Weltkrieges machen auch vor Pontresina nicht Halt und beenden das kurze Glück. Das Haus leert sich abrupt und der Besitz geht in die Hände der Graubündner Kantonalbank. Sorgen und eine schwere Krankheit führen zum frühen Tod des Hoteliers. Der Witwe bleibt bis 1937 lediglich Wohn- und Arbeitsrecht in ihrem einstigen Revier.

Während der beiden Kriege vergibt die Bank das Haus zeitweise als Schlafstätte an die Soldaten und vollzieht 1929 eine erste grosse Politur. Die Besitzerin lässt fliessendes Wasser in allen Zimmern und eine Zentralheizung einbauenLetzteres bedingt eine Absenkung der Decke im Speisesaal. Diesen Arbeiten fallen Elemente des Jugendstils zum Opfer.

Mag die Konjunktur der Zwischenkriegszeit Pontresina nochmals grosszügig berücksichtigt haben, fallen die Sommersaisons bis über den Zweiten Weltkrieg hinaus kümmerlich aus. Wintersaisons finden in Pontresina noch kaum statt.

Das Bündnis Walther

200 Kilometer nordwestlich räumt 1934 Hans Walther in Brunnen seinen Direktorensessel im Vierwaldstätter-Hof, um mit seiner Frau Mary die Leitung des heutigen Sporthotels Pontresina anzutreten. Am 1. Juni 1945 betraut ihn die Graubündner Kantonalbank mit dem anspruchsvollen Wiederaufbau der Häuser Palace und Steinbock.

Erst als sich in den 50ern der wirtschaftliche Aufschwung abzeichnet und Pontresina 1956 mit der Diavolezza-Bahn zum Wintersportort aufkeimt, streift Hans Walther die Pächterrolle ab und wird Eigentümer des Hotels Walther-Palace. Als 1963 Barbara und Christian in der Generationsfolge nachrutschen, bringen sie das Hotel mit beachtlichen Renovationen aus der baulichen Schieflage. Auch das Kürzen des Namens auf Hotel Walther prägen die ersten Tage der Nachfolger. Sie distanzieren sich damit vom mittlerweile verstaubten "Plüsch-Image" vom „Palace“ und steigen aus dem Ring der unweiten Grand-Hotel-Dampfer. 40 Jahre lang fabrizieren sie mit Herz und Kontinuität einen gekonnten Mix aus Denkmalschutz und Modernisierung. Bedeutende Gebäudestrecken schwelgen deshalb noch heute im Jugendstil und können sich dank kreativer baulicher und technischer Raffinessen auf harmonische Weise mit der Neuzeit zusammenraufen. Einer der wesentlichen Gründe, warum das Haus seit 1993 zur weltweit renommierten Hotelvereinigung Relais & Châteaux zählt.

Investieren - bis es glänzt

1986 brechen die Wellnesszeiten mit dem Bau des Hallenbades im Hotel Walther an, die 2002 ihre Fortsetzung mit der Relax-Oase AQUA VIVA finden. Die beiden Projekte verschlingen zusammen fünf Millionen Franken. Trotz steuerlicher Fallstricke, übernehmen 1997 Thomas und Anne-Rose Walther das Lebenswerk von Christian und Barbara Walther. Ihnen obliegt, das Haus über die 100-Jahres-Grenze hinaus qualitätsvoll zu erhalten. Am 1.1.2007 erlangen Sie mit Ihrem Engagement die Hotelklassifizierung 4**** superior und haben erst vor kurzem eine frische Prise durch das 100-jährige Erbe geschickt: Ein neues Logo strahlt Stolz, Dynamik und Wertbeständigkeit aus – auch der neu renovierte Salon strahlt.

Seit 2008 duften 15 Gault-Millau-Punkte auch zum alpinen Chic des Neuentwurfs der „La Stüva“. Hinzu kommt ein frisches Outfit von Hotelbar und Fumoir, aber auch die optische Angleichung der Wellnessoase mit hochwertigen, einheimischen Materialien. Zwei Jahre darauf erhält der Skiraum moderne Ski-Schränke und zur Neugestaltung der Gartenterrasse, die einen Winterbetrieb möglich macht, wird das dritte Lokal im Walther-Bund eingeweiht: Aus der einstigen Diavolezza-Gondel wird nach sensationellem Umzug und sanftem Umbau die „Gondolezza“. 2012/2013 die nächsten grossen Schritte: Untertagebau im grossen Stil. Unterirdisch entstehen 130 Parkplätze und das Freiland vis-à-vis wird zum Hotelpark mit vielen Rückzugsoasen. 2013 wird die Substanz wieder neu in Wert gesetzt: Es entstehen vier neue Junior-Suiten, bei denen ein Augenmerk auf schöne Materialien gelegt wird. 2014 erhielt eine Suite ein neues Kleid, alle TV-Geräte wurden ersetzt sowie ein schnelleres W-Lan installiert. Ab Sommer 2015 steht Ihnen neu ein Lift in der Tiefgarage zur Verfügung. Relaunch Website: Bequeme Übersicht und neues buchen - alles zeitgemäss mit responsive Design. Pünktlich zum Wintersaisonstart im Dezember 2015, ergänzen vier Junior-Suiten die Liste der neu renovierten Zimmer. Grosse Renovation des Erdgeschosses: Hoteleingang, Réception, Salon, Fumoir, Hotelbar und Grand Restaurant im Jahr 2017.